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Zeitliche Profess

Am 28. November 2019, dem Tag der Gründung von Duruelo als erster Reformkonvent das männlichen Zweiges des Teresianischen Karnels, legte unser Novize F. Josef Maria von der Barmherzigkeit Gottes seine zeitliche Profess in die Hände unseres Provinzials P. Dr. Ulrich Dobhan ab. Wir wünschen ihm einen guten Weg in unserer Gemeinschaft, Freude und Ausdauer.

Aufbau der Ausstellung zum Jubiläum

Am 13. Sept. wurde unter der kompetenten Anleitung von Dr. Jürgen Emmert vom Kunstreferat der Diözese Würzburg die Ausstellung zum 175. Gründungstag des Karmel Himmelspforten eingerichtet. Ihm gebührt der Dank für sein großes Engagement und seine freundschaftliche Begleitung der Entwicklung und Ausarbeitung der Ausstellung.

175 Jahre Karmelitinnen von Himmelspforten

Der 175.jährige Gründungstag des Karmel von Himmelspforten in der Zellerau in Würzburg 
ist der Anlass für eine Ausstellung über die Geschichte und das Leben des Karmel in Himmelspforten.
Die Ausstellung wurde mit der kompetenten Begleitung und  der  Leitung von Dr. Jürgen Emmert vom Kunstreferat der Diözese Würzburg erarbeitet.
Der Aufbau der Ausstellung in Kirche, Krypta und Oberen Chor in Himmelspforten geschah mit einer schönen und geschwisterlichen Zusammenarbeit der Schwestern und der Brüder der beiden Niederlassungen des Karmel in der Stadt Würzburg.
Die Ausstellung wird am 175.  Gründungstag selbst, dem 19. September 2019, mit der Vesper um 16.00 Uhr eröffnet, dem ein Vortrag folgt über die karmelitanische Spiritualität. Dem Gottesdienst um 7.30 Uhr wird Bischof emer. Friedhelm Hofmann vorstehen. Den Festgottesdienst am Sonntag, den 22. September, feiert der Provinzial P. Dr. Ulrich Dobhan und der Abschluss wird die Vesper sein um 16.00 Uhr ebenfalls am Sonntag, zu Ehren unserer lieben Frau vom  Berge Karmel, der Bischof Dr. Franz Jung vorstehen wird. Im Anschluss an die Vesper wird die neue Theresienstatue auf dem Kirchenvorplatz geweiht werden.
Die Ausstellung kann jeweils am Freitag und Samstag von 10. 00 bis 19.30 Uhr besucht werden, am Sonntag nach dem Festgottesdienst bis um 16.00 Uhr.

Einladung zum Skapulierfest

Diese Ikone, von den Schwestern des Karmel in Harissa im Libanon nach Gedanken von P. Jesus Castellano OCD entworfen, zeigt ein Kompendium der Spiritualität des Karmel. Diese ist ein Weg der Innerlichkeit, der zur eigenen Mitte führt und dort die Gegenwart Gottes erfährt. Für diese innere Wirklichkeit brauchen wir Bilder um diese auszudrücken. Die hl. Teresa braucht das geniale Bild für die Seele als innere Burg ganz aus Kristall, in deren innersten Wohnung Gott gegenwärtig ist und den Menschen in seine eigene Mitte lockt und einlädt. Ein Leben aus dieser Mitte ist Anliegen der Spiritualität des Karmel.  Die ersten Karmeliten sahen in der Gestalt Marias ein Vorbild für dieses kontemplative Leben und bauten inmitten ihrer Einsiedeleien eine Kapelle zu ihren Ehren. Von dieser Kapelle bekamen sie bald den Namen „Brüder unserer lieben Frau vom Berge Karmel“.
Im Mittelalter suchten auch Laien Anschluss an die Orden. So wurden aus den Skapulieren (Schulterkleid des Karmelhabits) kleinere Versionen an Laien vergeben, als Zeichen der Weihe an Maria und des Vertrauen auf ihren Schutz. Es ist kein Talisman und kein magisches Zeichen, sondern Ausdruck der inneren Haltung, wie Maria ganz auf Gott ausgerichtet zu leben.

Das Hochfest des Karmel steht am 16. Juli im Kalender, das Hochfest unserer lieben Frau im Karmel, das im allgemeinen Kalender der Kirche als Gedenktag begangen wird. Wir feiern am 14. Juli das Fest vor mit der bekannten Festtagsordnung, erweitert durch eine Marienvesper mit Eucharistischer Prozession um 15.30 Uhr. Die Festpredigt hält Pfarrvikar Christian Stadtmüller und den eigentlichen Festtag, den 16. Juli, mit Gottesdienst um 10.00 Uhr und Hochamt mit Predigt um 18.00 Uhr. Herzliche Einladung hierzu!

Glaubenszeugnis in festlichem Rahmen

Am Nachmittag des 23. Juni 2019, ging der Blick immer wieder zum Himmel, prüfend ob das Wetter schön bleibt für die am Abend geplante Prozession. Aber der Himmel war gewogen, sodass wir nach dem feierlichen Gottesdienst um 18.00 Uhr unter dem Vorsitz von Spiritual Paul Weismantel und gestaltet von der Priesterseminaristen mit dem
Allerheiligsten unter dem Himmel, der Silbermadonna von der Marienkapelle, die zu diesem Anlass immer in eine Skapuliermadonne „verwandelt“ wird, dem Hauspatron dem hl. Josef, Fahnen und zahlreichen Ministranten in Begleitung von Gebeten und der Blaskapelle durch das Reuererviertel zur Statio auf dem Spielplatz ziehen konnten und dann zur Kirche zurück. Dort fanden die Feierlichkeiten mit dem Sakramentssegen, Te Deum und dem Lied der Frankenherzogin ihren festlichen Abschluss. Danach fanden sich alle Helfer, Träger, die Ehrengäste vom Stadtrat, an deren Spitze der Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, im Klosterrefektorium ein, wo es nach der alten Tradition Reuererschinken (ein Käse), dunkles Andechser Bier oder Reuererschweiß gab. 

Es war ein schönes Fest in guter andächtiger Stimmung, ein schönes Zeugnis unseres Glaubens für die Stadt und unserem Viertel.

Trauer um Veronika Kendl

Unser Konvent musste am 13.6. 2019 Abschied nehmen von Frau Veronika Kendl, der Ehrenkarmelitin und langjährigen Hauswirtschafterin und Köchin des Würzburger Klosters.
Geboren am 28.5.1942, starb sie plötzlich und unerwartet in den frühen Morgenstunden am 6.6.2019. Das Kloster war ihr nicht nur Arbeitsplatz, sondern zweite Heimat, die Arbeit nicht nur „Job“, sondern Lebensaufgabe und Berufung. So war sie dem Konvent auch mehr wie eine Mutter und Freundin und so wird sie auch in Erinnerung bleiben. Mit ihrem umsichtigen Fleiß, Bodenständigkeit und Freundlichkeit war sie Kopf und Motor der jährlichen beliebten Klosterhoffeste und mit ihrem Gottvertrauen und unspektakulär gelebten Glauben eine überzeugende Christin. So hat sie die Ernennung zur „Ehrenkarmelitin“ durch den Ordensprovinzial mehr als verdient. Der Konvent fühlt sich der Familie und allen Angehörigen von Vroni in ihrer Trauer nahe.

Um 11.00 Uhr feierte Provinzial P. Dr. Ulrich Dobhan OCD das Requiem in der vollen Karmelitenkirche. Bei seiner Predigt bezog er sich auf die Worte aus dem Buch der Sprichwörter „Eine starke Frau, wer findet sie? Wer sie gefunden hat, hat eine Perle gefunden!“ Diese Worte und was noch folgt, die nahe 2500 Jahre alt sind, waren wir für Vroni formuliert.
Um 12.45 Uhr feierte P. Robert Schmidbauer OCD, der sie als Prior für den Würzburger Konvent als Hauswirtschafterin einst einstellte, die Bestattung auf dem Hauptfriedhof von Würzburg. 
Alle fanden persönliche und herzliche Worte um „unsere Vroni“ zu ehren. Sie wird uns in Erinnerung bleiben als eine Frau und Mutter mit einem großen Herzen, in das sie alle einschloss, die sie kannte.

Möge der Herr des Lebens nun auch sie in sein Herz schließen und geborgen halten. 

Frohe Ostern

Das neue Osterlicht wünschen wir in alles Dunkel und alle Nacht, die Sie vielleicht momentan erfahren und wünschen Ihnen in diesem Sinne ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Christus ist auferstanden! Halleluja!
Er ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!

Diese Botschaft schenkt uns Hoffnung und Zuversicht!

Ihre Karmeliten

Unsere Glocken

Man hört sie oft, aber sie bleiben selbst doch im Schatten: die Glocken einer Kirche. Am 06.04.2019 kam Ben Schröder zu uns, der seit seinem 13. Lebensjahr Glocken aufnimmt und auf einer eigenen Website dokumentiert. Der inzwischen 15-jährige hat zum Ziel, alle Glocken der Stadt Würzburg und darüber hinaus mit Ton und Bild aufzunehmen. Interessant war die Aktion für uns insofern, da für uns selbst einiges über unsere Glocken doch neu war. Wir haben doch ein eher kleineres Geläut, das aus drei Glocken besteht:

Glocke 1: Muttergottes Ton gis Gewicht: 464 kg, Durchmesser: 920 mm Inschrift: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren! Glockengießerei Erding 1957

Glocke 2: Sankt Josef Ton h Gewicht: 300 kg, Durchmesser: 940 mm Inschrift: S. Joseph esto protector noster. Gegossen von Ant. Sparnagl in Regensburg 1869 

Glocke 3: Maria Magdalena Ton: cis Gewicht: 194 kg, Durchmesser: 690 mm. Inschrift: Sankt M. Magdalena der Reuerer. Tut Buße um des Himmelreiches willen, Glockengießerei Erding 1957. 

Nun wissen wir auch, wie die Glocke heißt, die man läuten hört.

Außerordentliches Definitorium

Dieses Foto ist beim Außerordentlichen Definitorium in Indien entstanden. Bei dieser Versammlung treffen sich die Generalleitung unseres Ordensmit den Provinzialen der einzelnen Ordensprovinzen weltweit. Anlass dafür, dass das Definitorium in Indien statt fand, war die 400-Jahrfeier des Karmel in Indien. Inzwischen ist der Orden zahlenmässig in Indien am meisten präsent in 8 Ordensprovinzen und floriert weiterhin. Von dem gutenZuspruch profitieren unsere Konvente in Deutschland und die deutschen Diözesen. Es gibt in Deutschland mehr indische Karmeliten als deutsche.Unser Provinzial, P. Ulrich Dobhan OCD, war natürlich auch bei der Feier und dem Definitorium mit dabei.

Einkleidung

Am 28. November 2018, dem 450. Jahrestag der Gründung des ersten Männerklosters der teresianischen Reform in Duruelo, kleidete mittags in der Lesehore unser Provinzial P. Dr. Ulrich Dobhan OCD unseren Postulanten Mladen Šimič ein. Der neue Novize erhielt den Namen Frater Josef Maria von der Barmherzigkeit Gottes. Wir wünschen F. Josef M. zu seinem Noviziat Gottes Segen und die Führung des Heiligen Geistes.