Grüß Gott im Karmelitenkloster Würzburg

 

Sie erhalten hier einen Einblick in das seit 1627 in Würzburg bestehende Kloster der Unbeschuhten Karmeliten – dem Reuererkloster in der Sanderstraße.

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Mit herzlichen Segensgrüßen

– Ihr Konvent der Unbeschuhten Karmeliten in Würzburg

Die heilige Thérèse hat ihren Rosenkranz wieder

Geschrieben von am 22. Oktober 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Die heilige Thérèse von Lisieux schreibt in ihrer Autobiographie:

„Ganz allein den Rosenkranz zu beten kostet mich mehr Überwindung, als das Anlegen eines Bußinstruments…ich bin mir bewußt, ihn so schlecht zu beten! Ich kann mich noch so sehr bemühen, die Geheimnisse des Rosenkranzes zu betrachten, es gelingt mir nicht, meinen Geist zu sammeln…Lange war ich untröstlich über diesen Mangel an Andacht, der mich verwunderte, denn ich liebe die Mutter Gottes so sehr, daß es mir leicht fallen sollte, zu ihren Ehren Gebete zu sprechen, die ihr wohlgefallen. Jetzt betrübe ich mich weniger, ich denke, die Himmelskönigin wird als meine Mutter meinen guten Willen sehen und sich damit zufrieden geben.“

Was die hl. Thérèse mit diesen Worten beschreibt, drückt die Bronzestatue aus. Die Haltung Thérèses ist angespannt und macht die Überwindung deutlich, die ihr das Beten des Rosenkranzes gekostet hat. Zugleich aber zeigt ihr Gesicht ein sanftes Lächeln. Der Künstler Paul Nagel hat in diesem Abschnitt über den Rosenkranz den „Kleinen Weg“ der Heiligen veranschaulicht gesehen: etwas aus Liebe tun, obwohl man keine Freude daran empfindet. Alles aus Liebe tun, gerade auch das, was man gar nicht tun will, das war die Antwort der kleinen Thérèse auf die Gnade Gottes, die sie einfach so, aus grundloser Liebe, erwählt hat!

Heute gehen viele Menschen oft nur nach dem Lustprinzip vor…etwas mit Liebe tun, obwohl man keine Lust hat und keine Freude dabei empfindet, das ist etwas, was wohl auch heute noch Aktualität besitzt, denn im Alltag und bei der Arbeit kann man nicht alles mit Freude tun, aber man kann immer Liebe hineinlegen, die besonders dann wertvoll ist, wenn man selbst nichts davon hat.

Am Freitag, den 20. Oktober 2017, in den frühen Morgenstunden hat Herr Andreas Jurowski, der Silberschmied der Abtei Münsterschwarzach, den von ihm gefertigten silbernen Rosenkranz an der Statue der hl. Thérèse in ihrer Kapelle wieder angebracht. Der erste in den Händen der Statue hatte jemandem so gut gefallen, dass er schon kurz nach der Aufstellung am 5. Dez. 1990 schon entwendet war. Ohne diesen Rosenkranz versteht man nicht den Ausdruck dieser Bronzestatue, der durch die obige Beschreibung klar wird. Damit er nicht mehr so leicht entfernt werden kann, ist er jetzt gut an der Statue befestigt.

Feierliche Profess von Fr. Konrad

Geschrieben von am 18. September 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Der 7.10.2017 bringt den Karmeliten in Würzburg einen selten gewordenen Festanlass. Im Hochamt zum Rosenkranzfest, das auf diesen Tag fällt, um 11.00 Uhr wird Fr. Konrad Josef Rötzer OCD nach dem Abschluss seiner Ausbildung im Orden, seine Feierliche Profess in die Hände des Provinzials der deutschen Provinz des Teresianischen Karmels, P. Dr. Ulrich Dobhan OCD, ablegen.
Konrad Josef Rötzer wurde 1953 in dem kleinen Dorf Hiltenbach, heute Landkreis Cham, in der Oberpfalz geboren.
Die Schulen und den Wehrdienst hat er in seiner Heimatregion absolviert. Anschließend ging er zu einem Grundstudium in den Fächern Englisch und Geschichte nach München. In seinem 25. Lebensjahr brach er zu einem Freiwilligeneinsatz als Missionshelfer nach Ghana/Westafrika auf. Von diesem Jahr an bis zu seinem 53. Lebensjahr hat er dann über 25 Jahre im Ausland gelebt. Seine Arbeitseinsätze, Stundienaufenthalte und Ausbildungszeiten führten ihn außer nach Ghana (6 Jahre) in die Schweiz (über 17 Jahre) und nach Österreich (2 Jahre). An der Universität Freiburg/Schweiz (Fribourg) hat er in Theologie das kirchliche Diplom (auf Deutsch) und später in einem Vertiefungs-Studium das Lizenziat (auf Französisch) erworben. Er hat in der Schweiz in verschiedenen Einrichtungen der katholischen Kirche mitgelebt und mitgearbeitet. Von 2006 an wieder in Deutschland hat er bis zu seinem Eintritt in den Teresianischen Karmel im September 2012 mit seinen betagten Eltern in Hiltenbach gelebt und seinen Lebensunterhalt als Mitarbeiter in einer Photovoltaik-Firma, im Geschäft seines Vaters und in der Jugendfürsorge des Bistums Regensburg verdient. Mit der Feierlichen Profess schließt er sich nun für immer dem Orden des Teresianischen Karmel an.

Einladung zum Skapulierfest

Geschrieben von am 24. Juni 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Reuererprozession 2017

Geschrieben von am 24. Juni 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Quelle: M. Amberg

Am 18. Juni fand bei herrlichstem Sommerwetter die traditionelle Reuererprozession statt.
Nach dem festlichen Gottesdienst,  dem der Subregens des Priesterseminars Würzburg, Stefan Fleischmann, vorstand und bei dem der Spiritual, Paul Weismantel, eine Predigt hielt über „Pure Präsenz“, zog die Prozession durch das Reuererviertel zum Klostergarten, wo die Statio war und dann zurück zur Kirche zum Schlusssegen und feierlichen Te Deum.

Gottesdienst und Prozession wurde von den Seminaristen des Priesterseminars gestaltet. Auch Pfarrvikar Christian Stadtmüller zeigte die Verbundenheit der Pfarrei St. Peter mit den Karmeliten durch seine Anwesenheit. Auch stellvertretender Bürgermeister Adolf Bauer und Stadträte waren anwesend.
Die Mithelfer und -helferinnen versammelten sich noch im Klosterrefektorium nach alter Tradition zu Reuerer“schinken“ (ein Käse) und dunklem Andechser Bier.

Provinzkapitel 2017

Geschrieben von am 24. Juni 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Vom 5. bis 10. Juni 2017 war unser Würzburger Konvent Gastgeber des Provinzkapitels unseres Ordens. Alle 3 Jahre werden die Weichen für das nächste Triennium gestellt. Zudem wurde diesmal die Revision unserer Konstitution, die vom letzten Generalkapitel angeregt wurde, thematisiert und andere Regelungen, die von den Konstitutionen die Aufgabe der Provinzkapitels gelegt werden, beschlossen.

Die Ergebnisse der Wahlen sind:

Provinzial:       P. Dr. Ulrich Dobhan
1. Provinzrat:  P. Dr. Raoul Kiyangi
2. Provinzrat:  P. Michael Jakel
3. Provinzrat:  P. Bruno Piechowski
4. Provinzrat:  P. Robert Schmidbauer
Sozius fürs Generalkapitel: P. Dr.Florian Florek
Substitus des Sozius:            P. Thomas Röhr
Prioren:    Würzburg:       P. Elias M. Haas
Regensburg:    P. Theophan Beierle
München:         P. Dr. Raoul Kiyangi
Birkenwerder: P. Dr. Reinhard Körner
Erste Konventräte (Supprioren):
Würzburg:    P. Michael Jakel
Regensburg: P. Robert Schmidbauer
München:     P. Bruno Piechowski
Leiter des Juniorats und Noviziats: P. Michael Jakel
Berufungspastoral:  P. Michael Jakel
Missionsprokurator: P. Robert Schmidbauer
Provinzsekretär: P. Raoul Kiyangi
Provinzprokurator: P. Robert Schmidbauer
Provinzdelegat für die TKG: P. Dr. Reinhard Körner
Schriftleiter des Edith-Stein-Jahrbuches: P. Dr.  Ulrich Dobhan
Schriftleier für die Karmelimpulse: P. Dr.  Reinhard Körner

Es ist inzwischen schon auch eine gute Tradition, dass während des Kapitels auch die Vorsitzende der Föderation der Karmelitinnen und die Vorsitzende der TKG (Teresianische Karmelgemeinschaft) einen Bericht über ihre Arbeit den Mitbrüdern im Kapitel mitteilt. Auf dem Foto sind so alle 3 Zweige des Karmel in Deutschland vertreten.

Abschluss der Neugestaltung unserer Kirche

Geschrieben von am 14. Mai 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Quelle: M. Amberg

Am 11. Mai 2017 wurde die Figur der hl. Thérèse von Lisieux auf ihr Podest zurückgestellt und damit die Arbeiten in ihrer Kapelle beendet.
Herr Alain Creunier hat die Ausgestaltung der Kapelle nach Entwürfen des verstorbenen Künstlers Herr Paul Nagel ausgeführt.

Am 21. Mai 2017 wird Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Gottesdienst um 9.30 Uhr anlässlich der Jahrestagung der Edith-Stein-Gesellschaft die Kapelle weihen. Dazu möchten wir Sie ganz herzlich einladen.

Damit ist auch die gesamte Ausgestaltung der Karmelitenkirche nach 40 Jahren vollendet. 1976 hatte Herr Paul Nagel den Auftrag erhalten, einen Gesamtplan für die Gestaltung der Kirche zu entwerfen.

© Karmelitenkloster Würzburg

Bericht des Bistums Würzburg

Predigt von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann

Er ist wahrhaft auferstanden

Geschrieben von am 17. April 2017 | Abgelegt unter Allgemeines

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Vorbereitung für die weitere Ausgestaltung der Theresienkapelle

Geschrieben von am 23. Januar 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Am 09. Januar 2017 wurde die Theresienkapelle für die Ausmalung vorbereitet. Die Statue der hl. Therese musste dem Gerüst weichen. Der alte Putz abgeschlagen und zwei neue Putzflächen angebracht werden, bevor der Untergrund für die Malfläche aufgetragen werden kann. Dann kann der Maler Alain Creunier sein Werk beginnen.

Bis in den Juni hinein wird es dauern, bis das Gemälde fertig ist und die Statue wieder an ihren Ort zurückkehren und die Kapelle wieder zur Verehrung
der hl. Therese freigegeben werden kann.

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Josefsnovene 2017

Geschrieben von am 12. Januar 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Josefsnovene 2017

Ausmalung der Theresienkapelle

Geschrieben von am 7. Januar 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Herr Paul Nagel hat einen Entwurf für die weitere Gestaltung der Theresienkapelle hinterlassen, da diese, im Vergleich zu den anderen Seitenkapellen, sehr dürftig geblieben ist.

Ab dem 9. Januar 2017 wird sein Sohn, Herr Johannes Nagel, diesen Entwurf ausführen und konnte Herrn Alain Creunier, der schon am großen Gemälde vorne beteiligt war und den Stil von Herrn Nagel kennt, für die Übernahme des Auftrags gewinnen.

Den Entwurf stellen wir hier vor:

Entwurf

© Karmelitenkloster Würzburg

Oben in der Mitte Christus (1) und die Dreifaltigkeit; darum die Familie der hl. Thérèse von Lisieux.
Links: Sr. Agnes; Sr. Marie (7); Sr. Genoveva (8) und Sr. Leonie (9).
Rechts: die Eltern der hl. Thérèse (4 u. 5), Thérèse selbst (3).
Zudem die im frühen Kindesalter verstorbenen Geschwister der Heiligen am Thron Christi (10 u. 11).

© Karmelitenkloster Würzburg

© Karmelitenkloster Würzburg

Die Statue in der Mitte wird flankiert von zwei Engeln (12 und 13), die Zitate aus der Selbstbiographie der Heiligen in Händen halten.

Wir hoffen, dass auch dieser Entwurf Ihr Gefallen und Ihre Unterstützung finden.

Wie schon bei der Prager-Jesulein-Kapelle können Sie auch bei dieser Ausgestaltung Patenschaften für einzelne Personen auf dem Gemälde übernehmen. Informationen über die noch verfügbaren Patenschaften, die Kosten, die Abwicklung und noch mehr Entwürfe finden Sie bei uns in der Kirche in der Theresien-Kapelle.

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