Grüß Gott im Karmelitenkloster Würzburg

Sie erhalten hier einen Einblick in das seit 1627 in Würzburg bestehende Kloster der Unbeschuhten Karmeliten – dem Reuererkloster in der Sanderstraße.

Auf unserer Internetpräsenz erfahren Sie alles Wissenswerte über unser Haus und wir informieren Sie über unsere Angebote sowie die aktuellen Ereignisse.

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Mit herzlichen Segensgrüßen

– Ihr Konvent der Unbeschuhten Karmeliten in Würzburg

Trauer um Veronika Kendl

Unser Konvent musste am 13.6. 2019 Abschied nehmen von Frau Veronika Kendl, der Ehrenkarmelitin und langjährigen Hauswirtschafterin und Köchin des Würzburger Klosters.
Geboren am 28.5.1942, starb sie plötzlich und unerwartet in den frühen Morgenstunden am 6.6.2019. Das Kloster war ihr nicht nur Arbeitsplatz, sondern zweite Heimat, die Arbeit nicht nur „Job“, sondern Lebensaufgabe und Berufung. So war sie dem Konvent auch mehr wie eine Mutter und Freundin und so wird sie auch in Erinnerung bleiben. Mit ihrem umsichtigen Fleiß, Bodenständigkeit und Freundlichkeit war sie Kopf und Motor der jährlichen beliebten Klosterhoffeste und mit ihrem Gottvertrauen und unspektakulär gelebten Glauben eine überzeugende Christin. So hat sie die Ernennung zur „Ehrenkarmelitin“ durch den Ordensprovinzial mehr als verdient. Der Konvent fühlt sich der Familie und allen Angehörigen von Vroni in ihrer Trauer nahe.

Um 11.00 Uhr feierte Provinzial P. Dr. Ulrich Dobhan OCD das Requiem in der vollen Karmelitenkirche. Bei seiner Predigt bezog er sich auf die Worte aus dem Buch der Sprichwörter „Eine starke Frau, wer findet sie? Wer sie gefunden hat, hat eine Perle gefunden!“ Diese Worte und was noch folgt, die nahe 2500 Jahre alt sind, waren wir für Vroni formuliert.
Um 12.45 Uhr feierte P. Robert Schmidbauer OCD, der sie als Prior für den Würzburger Konvent als Hauswirtschafterin einst einstellte, die Bestattung auf dem Hauptfriedhof von Würzburg. 
Alle fanden persönliche und herzliche Worte um „unsere Vroni“ zu ehren. Sie wird uns in Erinnerung bleiben als eine Frau und Mutter mit einem großen Herzen, in das sie alle einschloss, die sie kannte.

Möge der Herr des Lebens nun auch sie in sein Herz schließen und geborgen halten. 

Frohe Ostern

Das neue Osterlicht wünschen wir in alles Dunkel und alle Nacht, die Sie vielleicht momentan erfahren und wünschen Ihnen in diesem Sinne ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Christus ist auferstanden! Halleluja!
Er ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!

Diese Botschaft schenkt uns Hoffnung und Zuversicht!

Ihre Karmeliten

Feierliche Palmprozession

Zusammen mit der Pfarrei St. Peter und Paul haben wir mit der Palmprozession die Karwoche eröffnet.

Wir wünschen gesegnete Kartage und laden zur Mitfeier der Gottesdienste ein.

Quelle Fotos: Pfarrei St. Peter und Paul

Ein neuer Osterleuchter

Die Gold- und Silberschmiede der Abtei Münsterschwarzach hat einen neuen Osterleuchter für die Karmelitenkirche in Würzburg hergestellt. Der goldene Leuchter mit silbernen Elementen wurde nach der Vorlage des dort stehenden Ewig-Licht-Leuchters von Paul Nagel gestaltet und in der vergangenen Woche persönlich geliefert. Der neue Leuchter ist mit einer Größe 1,20 Meter etwas niedriger als sein Vorbild und steht auf einem breiteren Fuß.

Konstruiert haben ihn die Gold- und Silberschmiede der Abtei mit einem Holzkern, auf den gehämmerte Kupferplatten aufgezogen wurden. Diese Variante ist nicht nur kostengünstiger, sondern sorgt auch für eine erhöhte Stabilität. Die Platten wurden vor Vergoldung und Versilberung mit einem speziellen Lack grundiert, der mögliche Kratzer bei der Benutzung optisch ausgleichen soll. Die fertige Oberfläche wurde von den Goldschmieden weiter bearbeitet, damit eine matte Hammerschlag-Optik entsteht. Ein finaler Platz wurde bei der Anlieferung noch nicht gefunden – spätestens in der Osternacht wird der Leuchter aber zum Einsatz kommen.

Quelle: Bistum Würzburg

Unsere Glocken

Man hört sie oft, aber sie bleiben selbst doch im Schatten: die Glocken einer Kirche. Am 06.04.2019 kam Ben Schröder zu uns, der seit seinem 13. Lebensjahr Glocken aufnimmt und auf einer eigenen Website dokumentiert. Der inzwischen 15-jährige hat zum Ziel, alle Glocken der Stadt Würzburg und darüber hinaus mit Ton und Bild aufzunehmen. Interessant war die Aktion für uns insofern, da für uns selbst einiges über unsere Glocken doch neu war. Wir haben doch ein eher kleineres Geläut, das aus drei Glocken besteht:

Glocke 1: Muttergottes Ton gis Gewicht: 464 kg, Durchmesser: 920 mm Inschrift: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren! Glockengießerei Erding 1957

Glocke 2: Sankt Josef Ton h Gewicht: 300 kg, Durchmesser: 940 mm Inschrift: S. Joseph esto protector noster. Gegossen von Ant. Sparnagl in Regensburg 1869 

Glocke 3: Maria Magdalena Ton: cis Gewicht: 194 kg, Durchmesser: 690 mm. Inschrift: Sankt M. Magdalena der Reuerer. Tut Buße um des Himmelreiches willen, Glockengießerei Erding 1957. 

Nun wissen wir auch, wie die Glocke heißt, die man läuten hört.

Außerordentliches Definitorium

Dieses Foto ist beim Außerordentlichen Definitorium in Indien entstanden. Bei dieser Versammlung treffen sich die Generalleitung unseres Ordensmit den Provinzialen der einzelnen Ordensprovinzen weltweit. Anlass dafür, dass das Definitorium in Indien statt fand, war die 400-Jahrfeier des Karmel in Indien. Inzwischen ist der Orden zahlenmässig in Indien am meisten präsent in 8 Ordensprovinzen und floriert weiterhin. Von dem gutenZuspruch profitieren unsere Konvente in Deutschland und die deutschen Diözesen. Es gibt in Deutschland mehr indische Karmeliten als deutsche.Unser Provinzial, P. Ulrich Dobhan OCD, war natürlich auch bei der Feier und dem Definitorium mit dabei.

Einkleidung

Am 28. November 2018, dem 450. Jahrestag der Gründung des ersten Männerklosters der teresianischen Reform in Duruelo, kleidete mittags in der Lesehore unser Provinzial P. Dr. Ulrich Dobhan OCD unseren Postulanten Mladen Šimič ein. Der neue Novize erhielt den Namen Frater Josef Maria von der Barmherzigkeit Gottes. Wir wünschen F. Josef M. zu seinem Noviziat Gottes Segen und die Führung des Heiligen Geistes.

Karmeliten feiern das höchste Fest ihres Ordens

Am 16. Juli feiern die Karmeliten in der Sanderstraße das Hochfest unserer lieben Frau vom Berge Karmel. Dieses Fest hängt mit ihrer Entstehung zusammen:
In ihrer Regel, die der Patriarch Albert von Jerusalem auf Anfragen von den Einsiedlern am Berg Karmel an der Quelle des Propheten Elija, ihnen in seiner Briefantwort schrieb, regte er auch an, in ihrer Mitte eine kleine Kirche zu Ehren der Gottesmutter Maria zu bauen. Von dieser Kirche erhielten die Einsiedler den Namen „Brüder der seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel„, der bis heute der offizielle Namen des Karmelitenordens ist.

Die Feierlichkeiten beginnen am Sonntag dem 15. Juli mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr,  Hl. Messe 11.00 Uhr, danach Aussetzung des Allerheiligsten bis 15.30, dann Marienvesper mit Eucharistischer Prozession durch den Klosterinnenhof und Abendmesse um 18.00 Uhr. Am eigentlichen Festtag, Montag, dem 16. Juli, sind die Gottesdienste um 10.00 Uhr und um 18.00 Uhr Hochamt mit Bläsern. Nach jedem Gottesdienst kann man sich in der Sakristei das Skapulier auflegen lassen.

Einladung zur Reuererprozession

Traditionell am Sonntagabend nach Fronleichnam, dieses Jahr ist es der 3. Juni, findet auch die diesjährige Reuererprozession statt, entsprechend dem Volksmund: „Hinten nach kommen die Reuerer“.

Beginn ist um 18 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche, den der Spiritual des Priesterseminars, Herr Domvikar Paul Weismantel, halten wird, ebenso die Predigt. Liturgie und Prozession wird nach alter Tradition von den Seminaristen des Priesterseminars gestaltet. Im Anschluss geht die Prozession durch das Reuererviertel, mit einer Statio auf dem Spielplatz beim Wirsberg-Gymnasium.