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Reuererprozession 2017

Quelle: M. Amberg

Am 18. Juni fand bei herrlichstem Sommerwetter die traditionelle Reuererprozession statt.
Nach dem festlichen Gottesdienst,  dem der Subregens des Priesterseminars Würzburg, Stefan Fleischmann, vorstand und bei dem der Spiritual, Paul Weismantel, eine Predigt hielt über „Pure Präsenz“, zog die Prozession durch das Reuererviertel zum Klostergarten, wo die Statio war und dann zurück zur Kirche zum Schlusssegen und feierlichen Te Deum.

Gottesdienst und Prozession wurde von den Seminaristen des Priesterseminars gestaltet. Auch Pfarrvikar Christian Stadtmüller zeigte die Verbundenheit der Pfarrei St. Peter mit den Karmeliten durch seine Anwesenheit. Auch stellvertretender Bürgermeister Adolf Bauer und Stadträte waren anwesend.
Die Mithelfer und -helferinnen versammelten sich noch im Klosterrefektorium nach alter Tradition zu Reuerer“schinken“ (ein Käse) und dunklem Andechser Bier.

Abschluss der Neugestaltung unserer Kirche

Quelle: M. Amberg

Am 11. Mai 2017 wurde die Figur der hl. Thérèse von Lisieux auf ihr Podest zurückgestellt und damit die Arbeiten in ihrer Kapelle beendet.
Herr Alain Creunier hat die Ausgestaltung der Kapelle nach Entwürfen des verstorbenen Künstlers Herr Paul Nagel ausgeführt.

Am 21. Mai 2017 wird Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Gottesdienst um 9.30 Uhr anlässlich der Jahrestagung der Edith-Stein-Gesellschaft die Kapelle weihen. Dazu möchten wir Sie ganz herzlich einladen.

Damit ist auch die gesamte Ausgestaltung der Karmelitenkirche nach 40 Jahren vollendet. 1976 hatte Herr Paul Nagel den Auftrag erhalten, einen Gesamtplan für die Gestaltung der Kirche zu entwerfen.

© Karmelitenkloster Würzburg

Bericht des Bistums Würzburg

Predigt von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann

Vorbereitung für die weitere Ausgestaltung der Theresienkapelle

Am 09. Januar 2017 wurde die Theresienkapelle für die Ausmalung vorbereitet. Die Statue der hl. Therese musste dem Gerüst weichen. Der alte Putz abgeschlagen und zwei neue Putzflächen angebracht werden, bevor der Untergrund für die Malfläche aufgetragen werden kann. Dann kann der Maler Alain Creunier sein Werk beginnen.

Bis in den Juni hinein wird es dauern, bis das Gemälde fertig ist und die Statue wieder an ihren Ort zurückkehren und die Kapelle wieder zur Verehrung
der hl. Therese freigegeben werden kann.

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Bestattung von P. Andreas

Am Montag, den 11. April 2016, hielt Provinzial P. Dr. Ulrich Dobhan OCD das Requiem für unseren Pater Andreas in der Karmelitenkirche. Pater Andreas hinterließ den Wunsch, „…den Gottesdienst so zu gestalten, daß er ein Zeugnis für Christus ist, der lebt und der dem das Leben, das unzerstörbare Leben ist, der an IHN glaubt.“ Er hatte auch die Lieder für den Gottesdienst selbst ausgesucht.

Mit einem Wort aus seinen schriftlichen Hinterlassenschaften hat P. Provinzial das Requiem eröffnet und auch abgeschlossen bevor man feierlich in die Krypta zur Bestattung zog. Dort wurde von seinen Mitbrüdern das „Libera“ gesungen und Abschied genommen.

Er möge nun ruhen in Frieden!

Frohe Ostern

Der Auferstandene in der E.Stein´-Kapelle

Der Auferstandene in unserer Edith-Stein-Kapelle holt noch aus den tiefsten Abgründen des menschlichen Seins den Menschen in neues Leben, hier symbolisiert durch die lebendige fleischrote Farbe. Er, der selbst in die Abgründe des Todes hinab gestiegen ist, kann auch den Menschen von dort heraus holen, nicht weil er nur Mensch ist, sondern eben Gott. “ Die Welt besteht aus Gegensätzen… Letzten Endes wird nichts bleiben von diesen Kontrasten. Die große Liebe allein wird bleiben. Wie sollte es auch anders sein können?“ – dies ist eines der letzten Worte von Edith Stein, das sie im Lager Westerbork vor ihrer Abfahrt nach Auschwitz zu einem holländischen Beamten sagte. Diese große Liebe ist der Grund unserer Hoffnung, die den Tod und den Unfrieden, den Hass und die Kälte überwindet. Diese Hoffnung, genährt aus der Erfahrung mit dem auferstandenen Herrn, wünscht der Konvent der Karmeliten zum Osterfest 2016.

Trauer um Paul Nagel

Am frühen Nachmittag des Gründonnerstags 2016 ist Herr Paul Nagel bei Ausmessungen für eine Arbeit im Kölner Dom zusammengebrochen.
Alle Reanimierungsversuche blieben erfolglos.

Der Konvent der Karmeliten fühlt sich der Familie Nagel bei diesem Abschied von ihrem Vater verbunden und trauert mit ihnen. Der Bildhauer und Maler hat seit 1976 unsere Kirche maßgeblich gestaltet und mit der Einweihung der Prager-Jesuskind-Kapelle am 4. Januar 2015 fand die Ausgestaltung ihre Vollendung.

Herr Paul Nagel lebte, was er darstellte, die Welt des Glaubens. So dürfen wir hoffen, dass sein reiches Künstlerleben nun bei Gott vollendet ist und er die Wirklichkeit des Glaubens nun schauen darf. R. I. P.

Paul Nagel

Eröffnung der Heiligen Woche

Die Karwoche wurde mit der Palmprozession zusammen mit der Pfarrei St. Peter und ihrem Pfarrvikar Christian Stadtmüller eröffnet. Da die Pfarrkirche St. Peter wegen Renovierung geschlossen ist, fand die Palmsegnung diesmal im Innenhof des Pfarrhauses von St. Peter statt und dann zog man in die Karmelitenkirche zum Gottesdienst. Dort wurde die Passion nach Lukas gesungen. Prior P. Elias M. Haas OCD hielt die Predigt zum Thema: „Ecce homo!
Seht da, den Menschen!“

 

Der Konvent lädt ganz herzlich zur Mitfeier des österlichen Triduums ein:
Gründonnerstag 18.00 Gottesdienst zur Erinnerung an das letzte Abendmahl mit Fußwaschung und Anbetung bis 22.00 Uhr,
Karfreitag 15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn und
am Ostersonntag um 06.00 Uhr Auferstehungsfeier.

Wir wünschen gesegnete Kar- und Ostertage! Stehen wir auf mit dem auferstandenen Herrn
zu neuem Leben!

Flüchtlingshilfe

bruderruffing-2ce32b272bb0353gf38e26f16b5274c1Da wir in die Gebäudeteile unseres Klosters, die früher an das Nachlassgericht vermietet waren, keine Flüchtlinge aufnehmen konnten, weil dort schon Probebohrungen durch Decke und Böden durchgeführt worden sind und es dort auch keine Heizung und kein Wasser mehr gibt, also eher Baustelle ist, wollen wir doch unseren Beitrag leisten, indem wir einen Flüchtlingshelfer im Konvent aufnehmen. Es ist Bruder Bernd Ruffing von den Steyler Missionaren. Er war bisher in Thailand in der AIDS- und HIV-Hilfe tätig und wird in der Münzstrasse erst 3. Semester Flüchtlings-hilfe studieren, damit er sich auch kompetent einbringen kann.